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Meldung vom: 27.11.2009

USA: Starke Resonanz auf christlichen „Weckruf“

Washington (idea) – Auf starke Resonanz stößt die „Erklärung von Manhattan“. Mit dem „Weckruf“ verpflichten sich evangelikale, anglikanische, katholische und orthodoxe Führungspersonen in den USA zum Einstehen für fundamentale christliche Werte in der Gesellschaft.

„Erklärung von Manhattan“ findet In der ersten Woche 160.000 Unterstützer.

Dazu gehört der Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, die Bewahrung der traditionellen Familie von Mann und Frau und das Einstehen für Religionsfreiheit. Die am 20. November in Washington veröffentlichte Erklärung hat in der ersten Woche 160.000 registrierte Unterstützer im Internet gefunden. Als Ziel peilen die Initiatoren eine Million an. Der „Weckruf“ wurde von dem katholischen Rechtswissenschaftler Robert P. George (Universität Princeton), dem evangelikalen Theologieprofessor Timothy George (Universität Samford) und dem Publizisten Chuck Colson (Washington) erarbeitet. Zu den 150 Erstunterzeichnern zählen neun katholische Erzbischöfe, das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche in Amerika sowie führende Repräsentanten der evangelikalen Bewegung. Darunter sind nicht nur politisch Konservative, sondern beispielsweise auch der Sozialethiker Prof. Ron Sider, Direktor der Gruppe „Evangelikale für Soziale Aktion“ (Wynnewood/Bundesstaat Pennsylvania).

Ehe und Familie in Frage gestellt

Wie es in der Erklärung heißt, könne „keine Macht der Welt“ Christen zum Schweigen bringen, wenn es um Fragen christlicher Wahrheit gehe Im äußersten Fall - etwa bei einer erzwungenen Mitwirkung bei Abtreibungen - müsse man zivilen Ungehorsam leisten. Kritik übt die Erklärung ferner an einer zunehmenden Akzeptanz von Euthanasie, aktiver Sterbehilfe und embryonaler Stammzellenforschung. Zudem würden die Ehe von Mann und Frau sowie die Familie durch die Gleichstellung lesbischer und schwuler Partnerschaften in Frage gestellt. Gleichstellungsgesetze schränkten die Religionsfreiheit von Kirchen und christlichen Organisationen im Blick auf Religionszugehörigkeit und sexuelle Orientierung ihrer Angestellten ein. In der Erklärung wird auch scharfe Kritik an der Regierung von US-Präsident Barack Obama geübt. Ihr gehörten Führungspersonen an, die Abtreibungen in jeder Phase der Schwangerschaft freigeben und mit Steuergeld finanzieren wollten. Obama sowie viele Abgeordnete und Senatoren befürworteten eine Ausweitung der Embryonenforschung und wollten „therapeutisches Klonen“ staatlich fördern.

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